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Herzlich Willkommen auf die Homepage
von 'Stal Watermolen'
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Die Kinder Jesper und Anouk, eine Gruppe Ouessant-Mutterschafe
im Vordergrund (Sommer 1998)
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Wir
möchten uns gerne vorstellen: Wir sind die Familie Dieker.Wir
wohnen im Osten der Niederlande in der Nähe von Arnheim.(ca.65 km von
Oberhausen)
.
Unsere größte Liebhaberei ist die kleinste Schafrasse der Welt, das
Ouessantschaf. Schon ab 1989 halten wir unsere kleinen Schafe und
mittlerweile handelt es sich um eine ansehnliche Schafherde. Gerne möchten
wir Ihnen mit dieser Homepage etwas darüber erzählen. Sollten Sie mehr
Information wünschen, oder einfach nur Ideen austauschen wollen,egal
auswelcher Herren Ländern, stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung.
Sie können per e-mail Kontakt mit uns aufnehmen und werden immer eine
Antwort erhalten.
Auch freuen wir uns jederzeit über Tips und Anregungen.
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Schwarzer Ouessantbock
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· Weißes Ouessant-Lamm
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Allgemein
Das
Ouessantschaf, oder das bretonische Zwergschaf, ist wohl die kleinste
Schafrasse der Welt. Es stammt von der kleinen Insel Ile d'Ouessant. Die
Insel liegt im Atlantischen Ozean, mehrere Kilometer vor der Küste der
Bretagne, Frankreich (Westeuropa).
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Anouk
mit einem schwarzem Lamm (Sommer 1998) |
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Weißes Ouessant-Lamm
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Eine ideale Hobbyrasse
Durch
den kleinrahmigen Wuchs von maximal einem halben Meter Höhe sind diese
Schafe ganz einfach auf einem kleinen Acker zu halten. Wegen des dicken
Schafpelzes können die Schafe das ganze Jahr über draußen bleiben,
sie
schätzen jedoch einen Unterschlupf. geschätzt.
.Trotz
des kleinen Formats handelt es sich um eine sehr kräftig gebaute
Rasse. Die Schafe fordern sehr wenig Pflege und sind kaum anfällig für
die
üblichen Schafkrankheiten
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Zwei braune Ouessant-Mutterschafe
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Neugierig kommen die Ouessantschafe herangeeilt
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Der
Bock und das Mutterschaf können das ganze Jahr über
zusammen gehalten
werden. Die Brunstzeit fällt in den Herbst, im Frühjahr werden die Lämmer
geboren. Sie kommen fast immer ohne Hilfe zur Welt, Geburtsprobleme gibt
es selten.
Jedes Mutterschaf wirft meistens ein Lamm, Zwillinge sind die
Ausnahme. Die Lämmer sind sehr lebenskräftig, und die Mutterschafe
haben gute Muttereigenschaften.
Das
Ouessantschaf ist ziemlich selten, weltweit gibt es nur einige Tausend.
Das Ouessant sieht man besonders in Frankreich, Belgien und den
Niederlanden. Ouessantschafe sind sehr schön, die Böcke besitzen
eindrucksvolle Hörner. Weibliche Tiere haben keine Hörner, haben
jedoch manchmal Hornstümpfe. Die Tiere gibt es in schwarz, braun und
weiß. Das Ouessantschaf hat keine Scheu vor Menschen.
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Zwei junge Ouessant-Böcke, schwarz und braun
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Ein Wensleydale-Longwoolschaf in einer
Gruppe Ouessantschafen
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Die Geschichte
Das
rauhe Klima auf der kleinen Insel und die harten Lebensbedingungen
sorgten für eine natürliche Auslese. So entstand ein kleines aber sehr
widerstandsfähiges Schaf, das auch unter schlechten Bedingungen überleben
konnte. Die Bewohner der Insel Ouessant lebten hauptsächlich vom
Fischfang und hielten die Schafe vorwiegend zur Wollerzeugung. Mit der
eigenen Wollproduktion auf der Insel war die Bevölkerung bis zum Ende
deszwanzigsten Jahrhunderts auf Wolleinfuhr vom Festland angewiesen. Die
ursprüngliche schwarze Wolle ermöglichte der Bevölkerung die
Herstellung von Kleidung ohne Farbstoffe. Braune Tiere, die ab und zu
geboren werden, waren
je doch unerwünscht. Zu Beginn dieses Jahrhunderts wurden regelmäßig
andereSchafe vom Festland eingeführt um größere Tiere zu züchten und
um diewachsende Nachfrage nach weißer Wolle zu befriedigen. So entstand
neben der schwarzen und der braunen auch die weiße Farbe.
Das
ursprüngliche Ouessantschaf wurde seither noch häufig gekreuzt und der
ursprüngliche Typ existiert schon längst nicht mehr. Das Überleben
reinrassiger Tiere ist einigen Privatleuten des Festlandes zu verdanken,
die
die echten Ouessantschafe so vor dem Aussterben bewahrten. Die
Nachkommen
dieser Population bilden den heutigen Ouessantbestand. In den
Niederlanden gibt es die Tiere dieser Rasse seit 1971.
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Ein grasender Ouessantbock
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Ouessantböcke haben schöne Hörner
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Rassenmerkmale
Das
ursprüngliche Ouessantschaf wurde seither noch häufig gekreuzt und der
ursprüngliche Typ existiert schon längst nicht mehr. Das Überleben
reinrassiger Tiere ist einigen Privatleuten des Festlandes zu verdanken,
die echten Ouessantschafe so vor dem Aussterben bewahrten. Die
Nachkommen dieser Population bilden den heutigen Ouessantbestand. In den
Niederlandengibt es die Tiere dieser Rasse seit 1971.
Ausgewachsene Schafe wiegen 13 bis 16 kg. Der Kopf ist
von vorne gesehen dreieckig. Mutterschafe haben ein gerades Nasenbein, Böcke
oft ein gekrümmtes Nasenbein. Die Augen sind klar mit lebendigem Blick,
die Ohren sind fein, kurz und klein. Der Hals ist kurz und gut angesetzt.
Einige Tiere haben sogenannte Glöckchen am Hals. Der Rücken ist gerade,
die Rippen sind gewölbt. Ein flacher Bauch und flache Flanken. Das
Kreuz ist flach undbreit, der Schwanz ist kurz und reicht bis wenige
Zentimeter über dieHacken.
Die Wolle ist lang mit sehr dichter Unterwolle. Die Unterwolle
bedeckt einen Teil der Wangen und des Wirbels, und weiter den gesamten Körper
bis auf die Knie und die Hacken. Das Gewicht des Vlieses variiert bei Böcken
von 1,2 bis 1,8 kg, bei Mutterschafen von 1 bis 1,5 kg. Es macht also
10% des Lebendgewichts aus. Damit liefert das Ouessantschaf den höchsten
Wollertrag aller europäischen Schafrassen! Die Farbe der Wolle ist
schwarz,
braun oder weiß mit jeweiligen Farbvariationen. Die Farbe des Vlieses
muß einheitlich sein.
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Ouessantschafe sind ganz ruhig; ein Ouessant-Mutterschaf
ißt aus Jespers Hand (Sommer 1998))
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Pflege
Ouessantschafe
brauchen nur wenig Pflege. Eine kleine Weide und eine kleine
anspruchslose Unterkunft mit etwas Heu und Wasser, eventuell ein wenig
Kraftfutter reichen ihnen aus. Jährlich einige Male entwurmen und
einmal
scheren (achten Sie auf die 'Glöckchen'). Auch die Hufe müssen
dann
behandelt werden.
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