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Christl Greller

Autorenvorstellung

 
 

Meinungen zu Christl Greller

Meinungen zu Christl Greller

...ihr Mozart-Zyklus "zartART": 40 kurze Texte, hingetupft wie Achtelnoten, schwungvoll und leicht.

Susanne Jäger (ORF Kultur-Redakteurin)


"Kennzeichnend ist eine fast zornige Scham Grellers, wenn ihr Schönes gelingt, so in dem "Liebeslied", in dem ganz bewusst die Stimmung dreimal gebrochen wird. ...Einer Richtung zuordnen lassen sich die Gedichte Christl Grellers kaum. Aber wozu auch? Man soll sie lesen und in sich aufsteigen lassen."

Paul Wimmer (Germanist und Literaturkritiker, Österreich)


"In unverwechselbarem, immer dem Thema angemessenem Stil führt uns Greller nicht in eine exotisch ferne, sondern sozusagen exotisch nahe Welt. [...] Greller übt Kritik ohne Holzhammer und Tugendkeule. Das verleiht ihren Erzählungen umso tiefere und nachhaltigere Wirkung."

Wolfgang Ratz (Dichter und Generalsekretär des österreichischen Schriftstellerverbands)


"In der bildlichen Gestaltung, das möchte ich betonen, sticht ihre vortreffliche künstlerische Kraft hervor. Ihre Worte "zerfleischende lieblichkeit" bieten dazu ein prägnantes Beispiel, eine starke und klare Aussage."

Klaus Pemsel (Gründungsmitglied und langjähriger ehrenamtlicher Vorstand des Münchner Literaturbüro e.V., Deutschland)


"In Grellers Texten steht nicht die Handlung im Vordergrund, sondern die kritische Auseinandersetzung mit einzelnen Themen. Das geschieht vor dem Hintergrund einer skeptischen Sprachbetrachtung: 'Die ganz normale Sprache, die ganz normale Verständigung ist Kunst'."

Marina Rauchenbach (Österr. Bibliothekswerk u Germanistik d. Uni Salzburg)


"Hervorragend habe ich das Poem gefunden, in dem die Poetin den Tod ihrer Freundin als Liebesakt beschreibt."

Georg Kövary (Literat, Ungarn und Österreich)


...ist hier eine Dichterin zu entdecken, die als "Spätberufene" den Vorteil hat, sich manchen Fehler, manche Entwicklungsstufe zu ersparen. Sie schafft dies mit einer Ernsthaftigkeit, die sehr glaubwürdig erscheint, und mit Feinfühligkeit, dem Humus der Poesie.

Rudolf Kraus (Autor und Rezensent)


Die Protagonisten sind Konstruktion, so wie jedes Kunstwerk nicht Zufallsprodukt ist, sondern konstruiert ist aus Teilen, die der Realität entnommen sind. Insofern entspricht das literarische Kunstwerk vollkommen den Prämissen und ist dennoch neu und ungewohnt. ("Nachtvogeltage")

Helmut Stefan Milletich (Generalsekretär Österr. PEN-Club)


Ihre Gedichte schaffen es, mit ihren unaufdringlichen wie stimmigen
Bildern an vielen Stellen eine charmante Prägnanz zu entwickeln; sie
sind manchmal humorvoll und dann wieder ernsthaft, z.B.dort, wo sie von
Selbstkritik und -erkenntnis sprechen
.(„Bildgebendes Verfahren“)

Susanne Fuchs (Verlagslektorin)


"Die Angst und das Glück begegnen sich auf besondere Art in der Dichtung von Christl Greller. Aus den Tiefen von Brüchen, Trennungen, Fremdheit- und Gleichgültigkeits-Schächten gähnt das Nichts. Angst-Polypen-Arme recken sich heraus, aber ihre Herrschaft, ihr Schrecken wird von einem Roseneibisch gebrochen, und dem von ihm handelnden schönen Gedicht, das sanft das Glück verkündet. Es wird denen gegeben, die imstande sind, den Wert und die Schönheit dieser Meisterstücke zu erblicken, und sich in ihrer Geheimniswelt vergessen können."

László Tusnady (Lehrstuhlleiter für deutsche Literatur, Ungarn)


"Ihre 'Sechs Hände' halte ich für das beste Gedicht des Wettbewerbs, ein Wunder, das einem als Juror nur alle 10 Jahre begegnet."

Emmerich Lang (Dichter und Schriftsteller, Österreich)


"Wahrlich wie auf Schmetterlingsfüßen kommen Christl Grellers Erzählungen daher, auf leisen Sohlen schleicht sich die Fantasie ins Alltägliche. Es sind sensible, unaufdringliche Texte, bemüht um die Zwischentöne in unserem Leben....Es darf etwas im Raum stehen bleiben, ein Knoten, der sich nicht auflöst, ein Ende, das offen bleibt, der Ausgang ist der Fantasie des Lesers überlassen."

Sabine E. Selzer (Literaturkritikerin, Österreich; BKE Ungarn)


"Christl Greller ist es in ihrem Roman bravourös gelungen, das Dilemma der "Sandwichgeneration", die weder von den eigenen zu alten Eltern, noch von den flügge gewordenen Kindern eine adäquate Unterstützung erwarten darf, wirklichkeitsnah und aus einem leider höchst aktuellen Blickwinkel in beklemmender Deutlichkeit zu vermitteln."

Julia Rafael (Schriftstellerin, Österreich)


"Eine neue Frauenliteratur, in der das weinende, weibliche Prinzip den Mangel an Vollständigkeit beklagt. Eine heutige Ingeborg Bachmann."

Ildikó Balázs (Literaturwissenschaftlerin, Ungarn)


"In ihrem feinen, unprätentiösen Schreiben spielt vieles zugleich, was Literatur ausmacht: die Geschichte in der Nicht-Geschichte, die Krimi- Spannung in der Beobachtung [...], der scheinbar angepeilte Plot, der sich überraschenderweise in nichts auflöst und somit zum Kunst-Plot wird."

Wolfgang Bauer (Träger des Österreichischen Staatspreises für Literatur)

 

Neueste Ausgabe:
PODIUM PORTRAIT 54
Christl Greller
NEUE GEDICHTE

Podium Buchtitel

In schlichter, oft karger Sprache steckt die Dichterin die Grenzen des Lebens ab.
Der Band enthält außerdem eine Biografie, verfasst von Barbara Neuwirth.
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Im Laufe ihrer Karriere als Schriftstellerin wurde die Arbeit von Christl Greller mehrfach anerkannt. Näheres...

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